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MädchenSUCHTJunge
- ein interaktives Ding zur Suchtvorbeugung -

Kurzinformation “Mädchen SUCHT Junge“

  • Allgemein
    “Präventionsarbeit ist jede Erziehung, die lebensbejahende, selbstbewusste, selbständige und belastbare junge Menschen heranbildet und ihnen über positive Grundeinstellung den Weg in die Zukunft bahnt.“
    (aus: Grundlagen der schulischen Suchtvorbeugung/ Ausg.11/ Landesinstitut f. Erziehung u. Unterricht in Stuttgart)
    Das Projekt „Mädchen SUCHT Junge“ ist eine Präventionsaktion, das sich vorbildlich und effektiv mit dem Thema Suchtvorbeugung bei Jugendlichen auseinander setzt.

 

  • Idee/Hintergrund
    Die Kommunalen Suchtbeauftragten verschiedener Landkreise in Baden-Württemberg haben eine attraktive Suchtpräventionsaktion erarbeitet, die seit mehreren Jahren in Baden-Württemberg erfolgreich durchgeführt wird. Zielgruppe sind grundsätzlich Mädchen und Jungen der 7./8. Klassen (12-15 jährige).
    Innerhalb des Suchtpräventionsprojektes werden sowohl für Mädchen als auch für Jungen die Themen "Rauchen", "Alkohol", "Cannabis", "Body-Kult – mein Körper und ich" und "PC@Co" angeboten. Pädagogisch geschulte „Trainerinnen und Trainer“ begleiten die nach Geschlechtern getrennten Schulklassen bzw. Jugendgruppen 2 Stunden durch diese interaktive Aktion. Mit Hilfe von verschiedenen aktivierenden Spiel- und Theaterelementen und speziell hierfür angefertigten Thementafeln beschäftigen sich die Mädchen und Jungen mit den Ursachen, Hintergründen, Auswirkungen dieser Süchte, aber auch mit deren Lösungsmöglichkeiten.

 

  • Ziele
    • Wissensvermittlung
    • Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung der Jugendlichen
    • Förderung von Urteils- und Kommunikationsfähigkeiten
    • Umgang mit Gruppendruck und Ablehnungssituationen
    • Sensibilisierung in Bezug auf eigene Konsummuster
    • Beginn von Suchtmittelkonsum verhindern und hinauszögern
    • Entwicklung von Lebenskompetenzen wie Selbstsicherheit, Kommunikationsfähigkeit, Bewältigungs- und Konfliktlösungsstrategien.

 

  • Träger
    Das Landratsamt Ortenaukreis übernimmt die Trägerschaft des Präventionsprojektes.
    „Mädchen SUCHT Junge“ wird von den Ämtern „Amt für Soziale und Psychologische Dienste, Kommunaler Suchtbeauftragter“ und „Jugendamt, Jugendarbeit/Jugendschutz“ betreut und verliehen.

 

  • Das Besondere an dem Projekt
    ist die Verbindung von aktueller Information und selbstreflexiven Erfahrungen mit Gleichaltrigen innerhalb eines Workshop. Im Vordergrund steht das Training von Lebenskompetenzen wie Umgang mit Gruppenzwang, Selbstwirksamkeit und sozialen Fähigkeiten, sowie die Auseinandersetzung zum Thema Süchte.

 

  • Die Jugendlichen
    • können eine eigene, und für sie gesunde Haltung zu Suchtmitteln entwickeln, so wird ein Einstieg in den Konsum von Suchtmitteln verhindert bzw. hinausgezögert
    • erleben eine Enttabuisierung der Thematik Sucht/Drogen
    • bekommen Informationen und Fakten zum Thema Sucht/Drogen, insbesondere im Hinblick auf geschlechtsrelevante Faktoren
    • erweitern ihre Wahrnehmung der geschlechtsspezifischen Entscheidung zur Sucht/Droge wie z.B. Gruppendruck bei Konsum
    • bekommen interessante altersgerechte Informationen zum Thema

 

  • Die Lehrer/-innen bzw. Schulen/ Jugendeinrichtungen
    • werden sensibilisiert zum Thema Sucht/Drogen, insbesondere zur geschlechtsspezifischen Fragestellung innerhalb dieses Themenbereiches
    • werden motiviert sich mit dem Thema Sucht und Drogen auseinander zu setzen
    • können ein weiterführendes praktisches Handbuch mit Methodenvorschläge zur Durchführung themenbezogener Einheiten im Unterricht bzw. Projekttage downloaden (siehe unten)

 

 

  • Empfehlungen zum Einsatz von „Mädchen SUCHT Junge“
    Nach der Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung liegt das Einstiegalter bei Nikotinabhängigkeit bei ca. 12 Jahren, bei erstem Alkoholkonsum bei 13 Jahren. Diesen Ergebnissen wird im nachfolgend dargestellten Klassenstufenkonzept Rechnung getragen.
 
  • Organisation
    Das Verleihen der „Mädchen SUCHT Junge-Präventionsaktion“ erfolgt durch das Sekretariat „Amt für Soziale und Psychologische Dienste“, und den "Kommunalen Suchtbeauftragten".
    Ansprechpartner ist
    Thomas Schoen-Blum, Tel.: 0781 805 1376.

    Sie nennen uns Ihren Wunschtermin, wir organisieren den Rest. Das Landratsamt nimmt Kontakt zu den Trainern/-innen auf. Diese setzen sich dann zwecks näherer Absprachen mit Ihnen in Verbindung.  
 
  • Ausleihbedingungen und Kosten
    Die genauen Ausleihbedingungen finden Sie in der Checkliste (siehe unten).
    Für eine einmalige Durchführung der Aktion entstehen Kosten in Höhe von 160 EUR, für die zweite Durchführungen am gleichen Tag verringern sich die Kosten auf insgesamt 200 EUR. Darin sind Leihgebühr, Honorare und Fahrtkosten für 2 Trainer/-innen enthalten.
    Nähere Bedingungen und Auskünfte erfahren Sie bei der Geschäftsstelle:
    Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Soziale und Psychologische Dienste,

    Ansprechpartner:

    • Thomas Schoen-Blum, Kommunaler Suchtbeauftragter, Tel.: 0781/805-1376;
      E-mail: suchtbeauftragter[ät]ortenaukreis.de
      Anschrift: Badstraße 20, 77652 Offenburg